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Warum die Rolle von Microsoft Intune beim Stryker-Cyberangriff eine beängstigende Aussicht ist

Die Mitarbeiter der Stryker-Werke in Irland, einem der größten Standorte des Unternehmens außerhalb Großbritanniens, USABerichten zufolge wurden sie am 11. März nach Hause geschickt. Die Systeme waren ausgefallen. Der Zugang war eingeschränkt. Offensichtlich stimmte etwas nicht, doch Details waren spärlich.

Etwa zur gleichen Zeit kursierten Berichte, dass der in Michigan ansässige Medizintechnikkonzern Opfer eines schweren Cyberangriffs geworden war. Eine Voicemail in der US-Zentrale sprach von einem „Gebäudenotfall“. Intern kam es zu Betriebsstörungen. Extern häuften sich die Fragen.

Dann folgte die Behauptung. Eine Hacktivistengruppe namens Handala Hack Team, die mutmaßlich Verbindungen zum iranischen Geheimdienst unterhält, veröffentlichte auf Telegram eine ausführliche Erklärung, in der sie sich zu einem großangelegten Datenlöschangriff bekannte. Laut der Gruppe wurden über 200,000 Systeme, Server und Geräte in 79 Ländern gelöscht. Keine Lösegeldforderung, keine Verhandlungen – einfach nur Vernichtung.

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Health-ISAC hat Zitate zurückgezogen:

„Wir beobachten eindeutig eine Verlagerung hin zu Angriffen mit dem Ziel der Störung von Gesundheitssystemen, und dies steht in engem Zusammenhang mit den umfassenderen geopolitischen Spannungen. Iran-nahe und -sympathisierende Hacktivistengruppen zielen seit der Eskalation des Krieges Ende Februar verstärkt auf kritische Infrastrukturen in den USA und Israel ab, um politische Botschaften zu übermitteln und Vergeltung für Aktionen gegen den Iran zu üben“, so Errol Weiss. Gesundheit-ISAC Der Sicherheitschef sagte Internationale Finanzen.

Anders ausgedrückt: Er meinte, dass der Zeitpunkt nicht zufällig ist. Die digitale Welt spiegelt zunehmend reale Spannungen wider, darunter auch jene zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Das Gesundheitswesen wird, etwas unerwartet, Teil dieser Gleichung.

Weiss bringt es auf den Punkt: „Bei destruktiven Aktionen gegen das Gesundheitswesen und seine Lieferkette geht es nicht mehr nur um Geld. Es geht darum, ein Zeichen zu setzen und maximale operative und psychologische Wirkung zu erzielen.“

Weiss sagt: „Das Gesundheitswesen ist ein Hauptziel, weil seine Störung unmittelbare, spürbare Panik und maximalen Schmerz auf einer sehr persönlichen Ebene auslöst. Krankenhäuser sind nicht nur Infrastruktur; sie sind emotionale Infrastruktur. Wenn sie gestört werden, sind die Auswirkungen unmittelbar und sichtbar.“