Cyberkriminelle strömen in die Gesundheitsbranche, Angriffe nehmen sprunghaft zu

Während Cyberangriffe auf Krankenhäuser und Kliniken in der ersten Hälfte des Jahres 2026 nur moderat zunahmen, haben sich die Angriffe auf Dienstleister und andere Unternehmen im Gesundheitswesen mehr als verdoppelt.
Krankenhäuser sehen sich vermehrt mit Identitätsdiebstahl und Social-Engineering-Angriffen konfrontiert und stehen gleichzeitig vor der anhaltenden Herausforderung, veraltete Geräte zu finden und zu patchen, sagt Errol Weiss, Chief Security Officer bei Health-ISAC.
„Die CISOs der Krankenhäuser, mit denen ich spreche, nehmen diese Bedrohungen ernst“, sagt er. „Ihre größte Herausforderung besteht darin, über die Ressourcen zu verfügen, um die Krankenhausnetzwerke angemessen zu schützen – das bedeutet, das Budget für die Rekrutierung und Bindung erfahrener Cybersicherheitsexperten sowie die Anschaffung dringend benötigter Technologien zu haben. Doch strukturelle Gegebenheiten wie die Komplexität veralteter Medizingeräte, der permanente Klinikbetrieb und die starke Abhängigkeit von Drittanbietern bieten Angreifern nach wie vor viele Angriffsmöglichkeiten.“
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