Uneinholbare Stille: Wie MAUDE den Ruf nach sichereren Geräten verstärken kann
Blog zu Medizingeräten von Phil Englert, Vizepräsident für Medizingerätesicherheit bei Health-ISAC
Besitzer medizinischer Geräte sind zunehmend frustriert über die begrenzten Informationen, die Hersteller über bekannte, aber nicht offengelegte Schwachstellen in der Medizintechnik weitergeben, und über die Geschwindigkeit, mit der sie bekannte Schwachstellen beheben. Die Nutzung des MAUDE-Programms der Food and Drug Administration könnte eine Möglichkeit sein, die Effizienz zu steigern.
Die MAUDE-Datenbank der FDA – kurz für Manufacturer and User Facility Device Experience – ist ein öffentliches Archiv für Berichte über unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit Medizinprodukten und Teil der Strategie der FDA zur Überwachung nach der Markteinführung. Ihr Hauptzweck besteht darin, die FDA bei der Überwachung der Geräteleistung, der Erkennung potenzieller Sicherheitsprobleme und der Nutzen-Risiko-Bewertung nach der Markteinführung zu unterstützen. Meldepflichtige Personen (wie Hersteller, Importeure und Gesundheitseinrichtungen) müssen Berichte einreichen, wenn ein Gerät möglicherweise einen Todesfall, eine schwere Verletzung oder eine Fehlfunktion verursacht oder dazu beigetragen hat. Freiwillige Meldepflichtige (wie medizinisches Fachpersonal, Patienten oder Pflegekräfte) können ebenfalls Berichte einreichen, wenn sie ein gerätebezogenes Problem beobachten oder feststellen.